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Recruiting-Trends: Warum die Time-to-Hire steigt

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Symbolbild: Lupe über einem Kandidatenprofil und steigender Kurve

61 % der HR-Verantwortlichen in Österreich berichten, dass die Zeit von der Ausschreibung bis zur Besetzung durch den Fachkräftemangel spürbar länger geworden ist (Stepstone Österreich). Die größte Herausforderung ist, die benötigten Kompetenzen überhaupt zu finden (87 %). Als Antwort setzen Unternehmen verstärkt auf aktive Ansprache, KI-gestütztes Matching und kürzere Prozesse.

Die Besetzungszeit wird länger

Der Fachkräftemangel schlägt direkt auf die Time-to-Hire durch – die Zeit von der Ausschreibung bis zur Unterschrift. In einer Erhebung von Stepstone Österreich berichten 61 % der befragten HR-Verantwortlichen, dass sich diese Zeitspanne spürbar verlängert hat.

Warum das teuer ist

Lange Besetzungszeiten kosten doppelt: durch die unbesetzte Stelle und durch Absprünge, weil gute Kandidat:innen parallele Angebote annehmen. Ein zügiger, klarer Prozess ist selbst ein Wettbewerbsvorteil.

Wo die Nachfrage besonders hoch ist

Die Recruiting-Nachfrage verschiebt sich laut Stepstone in operative und vertriebsnahe Bereiche.

  • Sales & Business Development: 19 % der Nachfrage – der größte Block.
  • Technology & Engineering: 14 %.
  • Finance & Accounting: 12 %.

Die eigentliche Hürde: passende Kompetenzen

Nicht die Zahl der Bewerbungen ist das Problem, sondern die Passung. 87 % der Unternehmen nennen das Finden der benötigten Kompetenzen als zentrale Herausforderung.

  • Flexible Arbeitsmodelle sind vom Zusatz zum Grundkriterium geworden.
  • Kompetenzbasierte Auswahl (Skill-based Hiring) erweitert den Kandidatenkreis.
  • Aktive Direktansprache erreicht auch passiv suchende Fachkräfte.

Was laut Studienlage hilft

Unternehmen setzen zunehmend auf KI-gestützte Werkzeuge und Bewerbermanagement-Systeme (ATS), um schneller bessere Treffer zu erzielen und die Time-to-Hire zu senken. Entscheidend bleibt die Kombination aus Technologie und menschlicher Beurteilung.

Häufige Fragen

Eine einheitliche Zahl gibt es nicht, aber der Trend ist klar: 61 % der HR-Verantwortlichen berichten laut Stepstone Österreich, dass die Besetzung durch den Fachkräftemangel länger dauert.

Quellen

Die genannten Zahlen stammen aus den jeweils zitierten Studien (Stand 2024/2025). Wir fassen sie nach bestem Wissen zusammen; für Details und Methodik gelten die verlinkten Originalquellen.

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