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Arbeitszeugnis in Österreich: Dienstzeugnis richtig lesen

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Symbolbild zum Thema: Arbeitszeugnis in Österreich: Dienstzeugnis richtig lesen

Ein korrekt formuliertes Dienstzeugnis ist entscheidend für die berufliche Zukunft. Daher sollten Arbeitnehmer:innen ihre Zeugnisse sorgfältig prüfen und bei Unklarheiten rechtlichen Rat einholen.

Die Bedeutung des Dienstzeugnisses in Österreich

Das Dienstzeugnis ist ein wesentliches Dokument im österreichischen Arbeitsrecht, das bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ausgestellt wird. Es dient als Nachweis der Beschäftigung und unterstützt Arbeitnehmende bei zukünftigen Bewerbungen.

Arten von Dienstzeugnissen

In Österreich gibt es zwei Hauptarten von Dienstzeugnissen: das einfache und das qualifizierte Dienstzeugnis. Beide Arten enthalten grundlegende Informationen, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der enthaltenen Bewertungen.

  • **Einfaches Dienstzeugnis**: Grundlegende Angaben zur Person, Arbeitgeber und Dauer sowie Art der Tätigkeit.
  • **Qualifiziertes Dienstzeugnis**: Zusätzlich eine Beurteilung der Arbeitsleistung und des Verhaltens auf Wunsch.

Hinweis

Ein qualifiziertes Dienstzeugnis erfordert eine ausdrückliche Bitte und einen wohlwollenden Arbeitgeber.

Wichtige Punkte beim Lesen eines Dienstzeugnisses

Beim Erhalt eines Dienstzeugnisses sollten gewisse Aspekte besonders beachtet werden, um Missverständnisse oder negative Auswirkungen auf das berufliche Fortkommen zu vermeiden.

  • **Verbot von negativen Formulierungen**: Kein Hinweis darf das berufliche Fortkommen erschweren.
  • **Geheimcodes erkennen**: Floskeln wie 'hat sich stets bemüht' sind potenziell negativ.
  • **Anspruch auf Korrektur**: Bei unrichtigen Formulierungen können Berichtigungen verlangt werden.

Weitere Aspekte des Dienstzeugnisses

Neben der grundlegenden Form des Zeugnisdokuments gibt es weitere Besonderheiten, die Arbeitnehmer:innen beachten sollten, um ihre Rechte vollständig auszuschöpfen.

  • **Zwischenzeugnis**: Kann während des Arbeitsverhältnisses verlangt werden, ohne den Anspruch auf ein Endzeugnis zu tangieren.
  • **Verjährung**: Der Anspruch auf das Zeugnis verjährt nach 30 Jahren, zeitnahes Anfordern ist jedoch ratsam.

Tipp

Ein Zwischenzeugnis kann wertvoll sein, um den aktuellen Stand der Leistung bewertet zu bekommen.

Häufige Fragen

Es gibt das einfache und das qualifizierte Dienstzeugnis. Ersteres enthält Basisinformationen, während letzteres auf Wunsch auch Bewertungen der Leistung enthält.

Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und redaktionell geprüft.

Quellen

Dieser Beitrag gibt einen Überblick nach bestem Wissen (Stand: Juli 2026) und ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindliche Auskünfte zu Arbeitsrecht und Kollektivverträgen erteilen die Arbeiterkammer und die zuständige Gewerkschaft.

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